Norddeutsche Wasserstoffstrategie

Norddeutsche Wasserstoffstrategie

Norddeutschland:
Treiber der Wasserstoffwirtschaft

Bundesländer
0
Wasserstoffprojekte
0 +
Kilometer H2-Kernnetz
0 +
Import Hubs
0
Mrd. € IPCEI-Förderung
0

Das Plus im Norden

Mit der Norddeutschen Wasserstoffstrategie wollen wir die fünf nördlichen Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu einer international führenden Region für grünen Wasserstoff machen. Im Fokus stehen dabei Produktion, Import und Nutzung von grünem Wasserstoff. Unser Ziel: die nachhaltige Transformation von Industrie, Verkehr und Wärmeversorgung und die deutliche Reduzierung von CO₂-Emissionen.

Dafür wird unter anderem die Infrastruktur zur Erzeugung von Wasserstoff ausgebaut: Bereits 2027 sollen mindestens 500 Megawatt Elektrolyseleistung zur Erzeugung von grünem Wasserstoff installiert sein. Bis 2030 soll sie um den Faktor 10 auf mindestens fünf Gigawatt steigen.

Durch den Aufbau einer leistungsfähigenWasserstoffinfrastruktur sowie die Förderung von Forschung und Innovation wollen wir die regionale Wertschöpfung stärken, neue Arbeitsplätze schaffen, die Wettbewerbsfähigkeit Norddeutschlands sichern und die Klimaziele erreichen. Dank einer fortschrittlichen Infrastruktur und umfassendem Know-how in nachhaltigen Technologien sind diefünf norddeutschen Bundesländer Vorreiter bei erneuerbaren Energien in Deutschland. Insbesondere im Bereich der Windenergie haben sie den technologischen Fortschritt maßgeblich geprägt. Dieses fundierte Wissen soll in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden genutzt werden, um die Produktion und kommerzielle Nutzung von grünem Wasserstoff voranzutreiben.

Neben der ministeriellen Zusammenarbeit imRahmen der norddeutschen Wasserstoffstrategie arbeiten die fünf Bundesländer auch bei der Wirtschaftsförderung und dem internationalen Standortmarketing eng zusammen. Die Wirtschaftsförderer aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben dafür die Wasserstoffinitiative HY-5 ins Leben gerufenund setzen sich gemeinsam für die Ansiedlung ausländischer Unternehmen in Norddeutschland ein. Mehr über HY-5

Standortvorteile des Nordens

Für den Aufbau einer sich selbst tragenden Wasserstoffwirtschaft, die bis 2035 etabliert werden soll, bietet Norddeutschland beste Voraussetzungen. Dank optimaler Bedingungen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und eines starken Bedarfs besonders in der Industrie besitzt die Region einzigartiges Potenzial für die Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff.

Darüber hinaus unterstützen wir zahlreiche Forschungen zum Thema. So arbeiten in sechs von der Bundesregierung geförderten „Reallaboren der Energiewende“ Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Start-ups an zukunftsweisenden Wasserstoffprojekten zu zentralen Themenfeldern wie der Dekarbonisierung der Industrie, Sektorenkopplung oder Elektrolyse. Zusätzlich arbeiten zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an zwei Dutzend Universitäten und Fachhochschulen sowie über 20 Fraunhofer-Instituten, Helmholtz-Zentren, den Energieforschungsverbünden oder der DLR am Thema Wasserstoff

  • Hohe Erzeugungskapazitäten mit Ausbaupotenzial

    Schon lange belegen die norddeutschen Bundesländer in Sachen erneuerbarer Energie im bundesdeutschen Vergleich Spitzenplätze – und produzieren oft mehr Energie, als sie selbst verbrauchen.

  • Beste Bedingungen für Speicherung und Verteilung

    Geologische Untergrundformationen wie Kavernen dienen für die Zwischenspeicherung, während Teile der vorhandenen Erdgasnetzinfrastruktur kurzfristig und bedarfsgerecht in eine Wasserstoffpipeline umgewidmet werden können. Neubauten werden so minimiert.

  • Seehäfen als Zentren für Import und Distribution

    Norddeutschland verfügt über ein Dutzend Seehäfen mit Logistik- und Importterminals, die ihre Kapazitäten für den Import von Wasserstoff ausbauen wollen.

  • Starke Netzwerke

    Von der Stahl-, Chemie-, Pharma- oder Automobilindustrie über den Flugzeug- und Schiffbau bis zu Medizintechnik, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft: Zahlreiche Industriezweige in Norddeutschland können von den Vorteilen von Wasserstoff profitieren.

  • Industrielle Nutzer mit großem Bedarf und hoher Expertise

    Von der Stahl-, Chemie-, Pharma- oder Automobilindustrie über den Flugzeug- oder Schiffbau bis zu Medizintechnik, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft: Zahlreiche Industriezweige in Norddeutschland können von den Vorteilen von Wasserstoff profitieren.

IPCEI-Projekte

Insgesamt stehen in Norddeutschland 16 Projekte auf der Liste, die im Rahmen des „IPCEI Wasserstoff“ (Important Projects of Common European Interest) mit Geldern des Bundeswirtschaftsministeriums und Bundesverkehrsministeriums sowie der beteiligten Bundesländer staatlich gefördert werden sollen. Das „IPCEI Wasserstoff“ soll unter Berücksichtigung der Zielsetzungen der Europäischen Kommission zum Auftrieb für Wasserstofftechnologien und -systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette beitragen.

Erzeugung

01

Industrielle Nutzung

02

Infrastruktur

03

Mobilität

04

Import

05

Forschung

06